Hinter dem Schlagwort stecken zwei verschiedene Werkzeuge. Das erste sind Abläufe nach vorher festgelegten Regeln: Geht ein Formular ein, entsteht eine Aufgabe, und die zuständige Person bekommt eine Nachricht. Solche Abläufe heißen Workflow-Automatisierung. Sie sind berechenbar, gut zu prüfen und brauchen keine KI.
Künstliche Intelligenz kommt ins Spiel, wo sich keine feste Regel formulieren lässt. Ein Large Language Model kann Freitext lesen, ein Anliegen einordnen, lange E-Mail-Verläufe zusammenfassen oder einen ersten Antwortentwurf schreiben. Weil solche Modelle auch überzeugend klingende Fehler produzieren, sollte bei wichtigen Ergebnissen ein Mensch prüfen, bevor etwas das Haus verlässt.
Beide Ansätze lassen sich kombinieren. Eine KI liest zum Beispiel eingehende Nachrichten und schlägt eine Kategorie vor, eine Regel leitet sie danach an die richtige Stelle weiter. Für den Einstieg gibt es bei uns vier Wege. Die KI-Beratung für KMU führt zu einem ersten Pilotprojekt, und Microsoft 365 Copilot führen wir in Ihrem bestehenden Mandanten ein. Die Prozessautomatisierung übernimmt wiederkehrende Abläufe, die API-Integration lässt Programme direkt Daten austauschen.
Zu jedem Vorhaben gehören klare Regeln. Viele KI-Dienste verarbeiten Daten auf Servern des Anbieters. Deshalb achten wir bei der Auswahl auf einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung, auf Geschäftskonten statt privater Zugänge und auf Vorgaben, welche Informationen eingegeben werden dürfen. Die KI-Verordnung der EU verlangt außerdem, dass Unternehmen die KI-Kompetenz der Beschäftigten fördern, die mit solchen Systemen arbeiten.
Einen breiteren Blick auf Chancen und Grenzen gibt unser Beitrag KI im Mittelstand. Wo Sie selbst anfangen könnten, klären wir am besten im direkten Austausch, zum Beispiel in einer kostenlosen Erstberatung.