Alte Konten mit gültigem Zugang
Ehemalige Mitarbeitende, Praktikumskräfte oder ein früherer Dienstleister können sich noch anmelden, weil ihr Ausscheiden die IT nicht erreicht hat.
IT-Sicherheit
Ein IT-Sicherheitscheck zeigt, wie es um den Schutz Ihres Unternehmens heute bestellt ist und welche Schritte als Nächstes den größten Nutzen bringen. Wir prüfen Updates, Datensicherung, Zugänge und Regeln vor Ort, bewerten die Lücken nach Ihrem Schutzbedarf und übergeben einen Maßnahmenplan, den Sie Schritt für Schritt abarbeiten können.
Überblick
Der IT-Sicherheitscheck ist eine strukturierte Bestandsaufnahme Ihrer Schutzmaßnahmen – technisch und organisatorisch. Wir sehen uns an, wie Systeme eingestellt sind, und fragen nach, wie im Alltag gearbeitet wird. Wer legt neue Benutzer an, wer kontrolliert die Datensicherung, und was geschieht mit den Zugängen, wenn jemand das Unternehmen verlässt?
Am Ende steht eine Antwort auf zwei Fragen: Wo liegen die größten Risiken, und in welcher Reihenfolge lohnt es sich, sie anzugehen? Dafür bewerten wir die Befunde nach dem Schutzbedarf der betroffenen Daten und Abläufe. Als Maßstab dient die Einteilung des BSI in die Kategorien „normal“, „hoch“ und „sehr hoch“ aus dem BSI-Standard 200-2.
Der Check hilft auch bei einer Pflicht aus dem Datenschutzrecht. Nach Art. 32 DSGVO müssen Unternehmen, die personenbezogene Daten verarbeiten, für ein Schutzniveau sorgen, das zum Risiko passt – mit technischen und organisatorischen Maßnahmen. Ein Sicherheitscheck kann zeigen, wie weit Ihre Maßnahmen reichen; eine Datenschutzberatung ersetzt er nicht. Diese Einordnung ist keine Rechtsberatung.
Angriffe auf Ihre Systeme simulieren wir dabei nicht, und automatisierte Schwachstellenscans gehören ebenfalls nicht zum Check. Den simulierten Angriff, den Penetrationstest, führen spezialisierte Prüfteams mit eigener Methodik durch. Worin sich beide Prüfungen unterscheiden und welche wann passt, erklärt der Vergleich Sicherheitscheck vs. Pentest.
Der IT-Sicherheitscheck kann der Ausgangspunkt für weitere Schritte rund um die IT-Sicherheit für Unternehmen sein. Wie ein Check für Ihr Unternehmen zugeschnitten sein könnte, klären wir vorab in einem kostenlosen Beratungsgespräch; den Check selbst beauftragen Sie danach als separates Projekt mit individuellem Angebot.
Unser Vorgehen
Zuerst ermitteln wir den Schutzbedarf. Im Gespräch mit der Geschäftsführung geht es dabei noch nicht um Technik, sondern um den Betrieb: Welche Abläufe dürfen keinen Tag stillstehen, welche Daten wären bei einem Abfluss besonders heikel? Mit Ihrer IT-Ansprechperson gehen wir anschließend Benutzerverwaltung, Fernzugänge und Datensicherung durch. Je nach Umfang zeigt ein kurzer Termin mit der Personalabteilung, ob Ein- und Austritte in der IT ankommen.
Danach folgt die technische Sichtung: Patchstand von Servern und Arbeitsplätzen, Einstellungen von Firewall, Postfächern und Benutzerkonten, Protokolle der Datensicherung und die Vergabe von Administratorrechten. Wir schauen uns die Konfiguration an, greifen nichts an und ändern nichts ohne Absprache. Wer die Abwehr zusätzlich mit einem kontrollierten Angriff erproben möchte, wendet sich an unseren Partner für offensive IT-Sicherheit, die Rootsektor IT-Security GmbH: Konfiguration durch Penetrationstest prüfen lassen bei Rootsektor (externe Website).
Zu den Befunden nennt der Bericht die betroffenen Daten oder Abläufe, die Einstufung nach Schutzbedarf, eine kurze Begründung und eine empfohlene Maßnahme mit grob geschätztem Aufwand. Daraus entsteht ein Maßnahmenplan über mehrere Jahre, der dringende Schritte von solchen trennt, die bei der nächsten Erneuerung von Hardware oder Lizenzen anstehen. Auf Wunsch ergänzt ein IT-Sicherheitskonzept den Plan – mit Richtlinien etwa für Kennwörter, Homeoffice oder private Geräte nach dem Modell Bring Your Own Device.
Kurz gesagt
Aus den Befunden wird ein Plan mit klarer Reihenfolge.
Typische Befunde
Für solche Lücken muss keine Technik fehlen. Sie können aus Gewohnheiten und schnellen Lösungen entstehen, die sich über Jahre eingeschliffen haben.
Ehemalige Mitarbeitende, Praktikumskräfte oder ein früherer Dienstleister können sich noch anmelden, weil ihr Ausscheiden die IT nicht erreicht hat.
Das Backup meldet Erfolg, doch ob sich ein ganzer Server daraus wiederherstellen lässt, wurde nicht geprobt.
Rechner laufen noch mit Windows 10, dessen regulärer Support am 14. Oktober 2025 endete, oder Server warten seit Monaten auf Updates (Stand: Oktober 2026). Ein geregeltes Patch-Management fehlt.
VPN, Webmail oder Wartungszugänge lassen sich ohne zweiten Faktor nutzen, obwohl eine Multi-Faktor-Authentifizierung verfügbar wäre.
Mitarbeitende arbeiten täglich mit vollen Rechten am eigenen PC, damit Installationen ohne Rückfrage klappen.
Zugangsdaten für Router, Server und Portale stehen ungeschützt in einer Datei oder auf einem Zettel am Monitor, statt in einem Passwort-Manager.
Bei einem Ausfall ist unklar, wer wen zuerst anruft, und die Telefonliste liegt nur auf dem Server, der gerade nicht erreichbar ist.
Ein alter Netzwerkspeicher (NAS), eine Kamera oder ein privater Router hängen im Firmennetz, ohne dass jemand sie verwaltet.
Einsatzszenarien
Einen festen Anlass braucht der Check nicht. Diese drei Situationen sind aber gute Gelegenheiten, den Stand einmal geordnet zu erfassen.
Cyberversicherung
Vor Abschluss oder Verlängerung einer Cyberversicherung können Versicherer Schutzmaßnahmen wie zweiten Faktor, Datensicherung und Updates abfragen. Der Check zeigt, welche Antworten Sie belegen können.
Lieferkette
Ein wichtiger Auftraggeber schickt eine Selbstauskunft zur Informationssicherheit und möchte Nachweise sehen.
Beinahe-Vorfall
Jemand hat auf einen Phishing-Link geklickt, passiert ist zum Glück nichts. Jetzt soll geklärt werden, wo das Unternehmen sonst angreifbar ist.
Ablauf
In einem kostenlosen Gespräch klären wir Größe, Standorte und Anlass und legen fest, welche Bereiche der Check umfassen soll.
Auf dieser Grundlage erhalten Sie ein individuelles Angebot mit Umfang und Terminen vor Ort.
Wir sprechen mit den Beteiligten und sehen uns Systeme, Einstellungen und Protokolle an.
Die Befunde ordnen wir nach Schutzbedarf und Aufwand und leiten daraus Maßnahmen ab.
Wir stellen Bericht und Maßnahmenplan vor. Welche Maßnahmen wer umsetzt, entscheiden Sie.
Genau diese Frage beantwortet ein IT-Sicherheitscheck. Im kostenlosen Vorgespräch klären wir Umfang und Ablauf für Ihr Unternehmen.
FAQ
Ihre Frage ist nicht dabei? Rufen Sie uns an: +49 2933 922822-0 oder schreiben Sie an info@pronet-systems.de.
Der IT-Sicherheitscheck konzentriert sich auf Schutzmaßnahmen und Risiken, die IT-Infrastrukturanalyse erfasst und bewertet Ihre IT insgesamt und mündet in einen Fahrplan. Beide berühren sich bei Updates und Datensicherung. Planen Sie ohnehin eine umfassende Bestandsaufnahme, lassen sich die Sicherheitsfragen dort einbinden; das klären wir im Vorgespräch.
Ja, weil Sie die Fragen dann auf Grundlage geprüfter Fakten beantworten statt aus dem Gedächtnis. Welche Folgen unzutreffende Angaben haben können, regeln die Bedingungen Ihres Versicherers; den Vertrag selbst bewerten wir nicht. Welche Anforderungen Versicherer stellen können, fasst unser Ratgeber Cyberversicherung: Anforderungen an Ihre IT zusammen.
Nein, der Check ist eine fachliche Bestandsaufnahme ohne Siegel. Er orientiert sich an Empfehlungen des BSI, ist aber kein formales Prüfverfahren und kein Nachweis gegenüber Behörden. Er kann jedoch zeigen, welche Lücken vor einer formalen Prüfung geschlossen werden sollten.
Hilfreich ist alles, was Ihre IT beschreibt, auch wenn es lückenhaft ist. Dazu gehören eine Geräteliste, ein Netzplan, vorhandene Richtlinien, Verträge mit IT-Dienstleistern und Softwareanbietern sowie Protokolle der Datensicherung. Fehlt etwas, ist das bereits ein Ergebnis für den Bericht. Wer eine gepflegte IT-Dokumentation hat, kann sie als Ausgangspunkt mitbringen und spart sich das Zusammensuchen einzelner Listen.
Wir empfehlen einen festen Rhythmus, zum Beispiel jährlich, ergänzt um einen Termin nach einschneidenden Veränderungen wie dem Umstieg in die Cloud, einem neuen Standort oder einem Sicherheitsvorfall. Art. 32 Abs. 1 lit. d DSGVO sieht vor, dass Unternehmen ihre Schutzmaßnahmen regelmäßig auf Wirksamkeit prüfen und bewerten, nennt aber kein Intervall.
Sie muss nicht bis zum Ergebnisgespräch warten. Vor Beginn legen wir mit Ihnen fest, wen wir bei einem dringenden Befund direkt informieren, etwa wenn ein ehemaliger Dienstleister noch Administratorrechte hat. Geändert wird auch dann nur, was Sie freigeben; die Behebung lässt sich als Sofortmaßnahme vom übrigen Maßnahmenplan trennen.
Teilen Sie uns mit, an wie vielen Arbeitsplätzen und Standorten Sie arbeiten und was den Check auslöst – etwa einen Versicherungsfragebogen oder die Selbstauskunft eines Auftraggebers. Daraufhin vereinbaren wir das Vorgespräch und stimmen den passenden Umfang mit Ihnen ab.