Kauf nach Angebot statt nach Bedarf
Eine Anschaffung wird beschlossen, weil gerade ein günstiges Angebot vorliegt. Ob die Lösung zu den übrigen Systemen passt, bleibt ungeprüft.
IT-Service & Betreuung
Mit einer IT-Beratung treffen Sie Entscheidungen über Server, Software und Cloud nicht unter Zeitdruck, sondern mit Plan. Wir entwickeln mit Ihnen Konzepte und einen IT-Fahrplan für die nächsten Jahre und begleiten Ihre Vorhaben, bis sie im Betrieb angekommen sind.
Überblick
IT-Beratung heißt: Wir klären mit Ihnen, welche Technik Ihre Ziele unterstützt, in welcher Reihenfolge Sie investieren und was Sie dabei beachten müssen. Anders als bei der laufenden Betreuung geht es nicht um die Störung von heute, sondern um die Entscheidungen der nächsten Monate und Jahre. Ob Sie es IT-Consulting oder klassisch EDV-Beratung nennen: Im Kern entsteht eine IT-Strategie, die zu Ihrem Betrieb passt.
Die Anlässe liefert der Alltag der Geschäftsführung. Der Windows Server im Keller nähert sich dem Ende seines Supports – erneuern oder auslagern? Ein zweiter Standort kommt hinzu, mehr Mitarbeitende arbeiten mobil, oder eine Fachanwendung verlangt neue Voraussetzungen. Für die Grundsatzfrage nach dem Betriebsort hilft unser Vergleich zwischen Cloud und eigenem Server als erste Orientierung.
Wir beraten herstellerunabhängig. Dazu stellen wir Optionen mit ihren Vor- und Nachteilen nebeneinander, nennen die laufenden Kosten neben den Anschaffungskosten und geben eine Empfehlung. Die Entscheidung treffen Sie. Wirtschaftlichkeit gehört dazu: Manchmal lohnt es sich eher, Routinearbeit mit Workflow-Automatisierung zu verringern, bevor neue Hardware gekauft wird.
Die IT-Beratung gehört zu unserem IT-Service für Unternehmen, lässt sich aber auch für ein einzelnes Vorhaben nutzen. Am Anfang steht eine kostenlose Erstberatung, in der wir Ihre Fragestellung einordnen. Fehlt ein belastbarer Überblick über Ihre Systeme, empfehlen wir vorab eine IT-Infrastrukturanalyse als eigenes Projekt.
Unser Vorgehen
Der Ausgangspunkt sind Ihre Pläne als Unternehmen, nicht die Technik. Wir fragen, wohin sich Ihr Betrieb entwickelt: Wachstum, neue Dienstleistungen, ein Generationswechsel in der Führung oder mehr Arbeit außerhalb des Büros. Danach sehen wir uns den Stand Ihrer Systeme an. Mit einer gepflegten IT-Dokumentation als Grundlage kommen wir an dieser Stelle schneller voran.
Aus beidem entsteht der IT-Fahrplan. Zu den Vorhaben gehören ein Anlass, ein Zeitraum, die Abhängigkeiten untereinander und ein grober Kostenrahmen als Grundlage für Ihre Budgetplanung. So sehen Sie auf einen Blick, warum die neue Firewall vor der Cloud-Telefonanlage kommt und welche Umstellung der Softwarelizenzen mit dem Serverwechsel zusammenfällt.
Danach wird der Fahrplan fortgeschrieben. In Strategiegesprächen, deren Rhythmus wir mit Ihnen vereinbaren, prüfen wir, was erledigt ist und was sich verschoben hat. Beschließen Sie ein Vorhaben, begleiten wir es von der Planung über die Abstimmung mit Anbietern bis zur Übergabe in den laufenden Betrieb.
Kurz gesagt
Ein IT-Fahrplan zeigt Vorhaben, Reihenfolge und Abhängigkeiten auf einer gemeinsamen Zeitleiste.
Typische Probleme
Viele IT-Entscheidungen fallen unter Druck – weil etwas ausgefallen ist oder ein Angebot befristet ist. Mit etwas Vorlauf lassen sich die folgenden Fehler vermeiden.
Eine Anschaffung wird beschlossen, weil gerade ein günstiges Angebot vorliegt. Ob die Lösung zu den übrigen Systemen passt, bleibt ungeprüft.
Der Server läuft, bis er nicht mehr läuft. Dann muss kurzfristig gekauft werden, und für eine überlegte Umstellung bleibt keine Zeit.
Betriebssysteme und Anwendungen erhalten irgendwann keine Sicherheitsupdates mehr. Steht das Datum nirgends, fällt es erst auf, wenn eine Fachanwendung den Dienst verweigert.
Abteilungen buchen eigene Cloud-Dienste. Daten liegen verstreut, Zugänge sind nicht abgestimmt, und Lizenzen werden doppelt bezahlt.
Das neue System läuft, aber niemand hat das Team eingewiesen oder die Einstellungen aufgeschrieben. Der Nutzen bleibt hinter den Erwartungen zurück.
Lizenzen, Wartung, Schulung und der Aufwand im Betrieb fehlen in der Rechnung und tauchen später als Überraschung auf.
Eine Fachanwendung braucht eine bestimmte Serverversion oder Datenbank. Wer das nicht früh klärt, muss Termine verschieben.
Einsatzszenarien
Der Anstoß kommt aus dem Unternehmen ebenso wie aus der Technik. Drei Situationen zeigen, worauf eine Beratung dann eingeht.
Modernisierung
Für Hardware und Betriebssystem gibt es bald keine Updates mehr. Zur Wahl stehen ein neuer Server, Dienste aus der Cloud oder eine Kombination aus beidem.
Expansion
Neue Mitarbeitende, ein zusätzlicher Standort oder mehr Arbeit von unterwegs verändern die Anforderungen an Anbindung, Telefonie und Zugriffsrechte.
Wirtschaftlichkeit
Dateien wandern per E-Mail hin und her, und niemand weiß, welche Version gilt. Hier helfen eine gemeinsame Ablage und weniger Handarbeit.
Ablauf
Im Gespräch mit der Geschäftsführung halten wir fest, was sich im Unternehmen in den nächsten Jahren ändern soll und wo die IT heute bremst.
Wir werten vorhandene Unterlagen aus. Reichen sie nicht, schlagen wir eine Infrastrukturanalyse vor, bevor wir planen.
Für Konzept, Fahrplan und Begleitung erstellen wir ein individuelles Angebot, das zu Ihrer Fragestellung passt.
Wir stellen Optionen vor, begründen unsere Empfehlung und besprechen sie mit Ihnen. Danach entscheiden Sie.
Beschlossene Vorhaben begleiten wir bis zur Übergabe. Den Fahrplan passen wir in den vereinbarten Strategiegesprächen an.
Erzählen Sie uns von Ihrem Vorhaben. Ob eine IT-Beratung sinnvoll ist und welchen Umfang sie haben sollte, finden wir im kostenlosen Erstgespräch heraus.
FAQ
Ihre Frage ist nicht dabei? Rufen Sie uns an: +49 2933 922822-0 oder schreiben Sie an info@pronet-systems.de.
Ja, die IT-Beratung gibt es auch als eigenes Projekt, etwa für die Planung eines Serverwechsels oder eines neuen Standorts. Konzept und Fahrplan sind dann so aufbereitet, dass Ihr eigenes Team oder ein anderer Dienstleister damit weiterarbeiten kann. Betreuen wir Ihre IT bereits, fließen unsere Kenntnisse aus dem laufenden Betrieb direkt in die Beratung ein.
Einen überschaubaren Teil, denn die Vorarbeit liegt bei uns. Gefragt ist die Geschäftsführung vor allem bei der Klärung der Ziele, bei den Entscheidungen und in den Strategiegesprächen. Fachliche Details klären wir mit den Mitarbeitenden, die die jeweiligen Systeme täglich nutzen.
Je nach Fragestellung erhalten Sie ein Konzept, eine begründete Empfehlung oder einen IT-Fahrplan mit Vorhaben, Zeiträumen und Kostenrahmen. Diese Unterlagen dienen als Grundlage für Ihre Budgetplanung und für Entscheidungen in der Geschäftsführung. Was in den Strategiegesprächen vereinbart wird, fließt in den Fahrplan ein.
Wie oft wir uns treffen, vereinbaren wir mit Ihnen, zum Beispiel einmal im Jahr und zusätzlich vor größeren Entscheidungen. In den Gesprächen prüfen wir, welche Vorhaben umgesetzt sind und ob sich Prioritäten verschoben haben. Ändert sich im Unternehmen etwas Grundlegendes, setzen wir einen Termin außer der Reihe an.
Dann legen wir gemeinsam fest, was Vorrang hat, und verteilen den Rest auf spätere Jahre. Nach vorn rücken Vorhaben, ohne die Sicherheit oder Betrieb leiden, etwa der Ersatz von Systemen ohne Sicherheitsupdates oder eine verlässliche Datensicherung. Was die Arbeit nur bequemer macht, kann warten. Auch die Finanzierung verändert den Spielraum, deshalb gehört die Abwägung zwischen Leasing und Kauf auf Wunsch dazu.
Ein IT-Fahrplan orientiert sich an der Nutzungsdauer Ihrer wichtigsten Systeme und umfasst deshalb mehrere Jahre. Das kommende Jahr planen wir konkret mit Zeiträumen und Kostenrahmen, die Jahre danach gröber. So bleibt Raum für neue Anforderungen, ohne dass absehbare Erneuerungen aus dem Blick geraten.
Skizzieren Sie in ein, zwei Sätzen, welche Entscheidung ansteht – etwa ein Serverwechsel, ein neuer Standort oder der Weg in die Cloud. Damit können wir das Erstgespräch vorbereiten und vorab einschätzen, welcher Beratungsumfang passt.