Ein VPN baut einen verschlüsselten Tunnel zwischen dem Gerät einer Person und dem Firmennetz auf, zum Beispiel mit der Firewall als Gegenstelle. Nach der Anmeldung erhält das Notebook eine Adresse im Firmennetz. Welche Server und Dienste es von dort erreicht, legt das Regelwerk für VPN-Zugänge fest; ohne fein abgestufte Regeln reicht der Zugang weit in das Netz hinein.
Zero Trust Network Access, kurz ZTNA, setzt eine Ebene höher an. Statt eines Netzzugangs erhält die Person Zugriff auf genau die Anwendungen, für die sie freigeschaltet ist. Grundlage ist das Prinzip Zero Trust. Das US-Standardisierungsinstitut NIST beschreibt es in der Veröffentlichung SP 800-207. Ein Gerät gilt danach nicht schon deshalb als vertrauenswürdig, weil es sich im Firmennetz befindet; Person und Gerät werden geprüft, bevor eine Sitzung zu einer Anwendung entsteht.
Für Ihr Unternehmen heißt das vor allem: Die Anmeldung wird zum zentralen Kontrollpunkt. Sie läuft zum Beispiel über Microsoft Entra ID mit Multi-Faktor-Authentifizierung und berücksichtigt, wo die Lösung das unterstützt, auch Angaben zum Zustand des Geräts. Zwischen Person und Anwendung vermittelt ein Zugangsdienst, der je nach Produkt in der Cloud oder im eigenen Netz läuft.
Standorte koppeln weiterhin VPN oder SD-WAN. Einrichtung und Pflege von VPN-Zugängen gehören zu unserer Leistung Firewall für Unternehmen; dort setzen wir ZTNA je nach Lösung als Ergänzung ein. Alle Schutzmaßnahmen zeigt der Bereich IT-Sicherheit für Unternehmen, weitere Zugriffswege wie Terminalserver und Cloud-Dienste vergleicht der Ratgeber Homeoffice sicher anbinden. Ihre heutige Lösung prüfen wir auf Wunsch zusammen mit Ihnen bei einer kostenlosen Erstberatung.