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Hardware & Software

IT-Rollout: Arbeitsplätze planbar umstellen und neu einrichten

Ein IT-Rollout bringt neue Rechner, ein neues Betriebssystem oder beides an viele Arbeitsplätze in einem überschaubaren Zeitraum. Wir planen die Umstellung so, dass Ihr Team möglichst kurz unterbrochen wird, richten die Geräte vorab ein und nehmen die Altgeräte mit – samt zertifizierter Datenlöschung.

Überblick

Was ist ein IT-Rollout?

Ein Rollout ist die geplante Einführung neuer Hardware oder Software an mehreren Arbeitsplätzen. Anders als beim Kauf eines einzelnen Ersatzgeräts geht es um Reihenfolge und Logistik: Welche Abteilung wird wann umgestellt, welche Daten ziehen mit, und wohin gehen die alten Geräte? Ein Hardware-Rollout tauscht eine ganze Gerätegeneration aus, ein Arbeitsplatz-Rollout stattet ein neues Team oder einen neuen Standort aus.

Ein aktueller Anlass ist die Windows-11-Umstellung. Microsoft hat den regulären Support für Windows 10 am 14. Oktober 2025 beendet; seitdem erhalten Geräte ohne kostenpflichtige Verlängerung keine Sicherheitsupdates mehr (Stand: Oktober 2026). Was diese Verlängerung leistet, beantworten die Fragen am Ende der Seite.

Für Windows 11 muss ein Gerät unter anderem einen kompatiblen 64-Bit-Prozessor, ein Trusted Platform Module der Version 2.0 und eine UEFI-Firmware mit Secure-Boot-Unterstützung mitbringen (Stand: Oktober 2026). Rechner, die das nicht erfüllen, können übergangsweise als Zugang zu einem Cloud-Arbeitsplatz dienen. Auf Dauer ist das keine Lösung, weil das Gerät selbst ohne reguläre Updates bleibt.

Bei einem Rollout arbeiten wir mit vorbereiteten Geräten. Entweder spielen wir ein einheitliches Abbild auf, oder das Gerät richtet sich beim ersten Start über Microsoft Intune weitgehend selbst ein. Wie diese zentrale Verwaltung funktioniert, beschreibt die Seite Mobile Device Management für Unternehmen. Die automatische Einrichtung eignet sich besonders, wenn Geräte direkt ins Homeoffice gehen.

Am Ende jedes Rollouts stehen Altgeräte. Ihre Datenträger löschen wir vor dem Abtransport mit einer zertifizierten Datenlöschung samt Löschnachweis, alternativ werden sie vernichtet. Zieht Ihr gesamtes Büro um, ist der IT-Umzug für Unternehmen die passende Leistung. Wie Rollout, Beschaffung und Lizenzen ineinandergreifen, zeigt der Bereich Hardware und Software für KMU. Ihr Vorhaben schätzen wir in der kostenlosen Erstberatung ein.

Unser Vorgehen

Vom Testgerät bis zur Rücknahme: der IT-Rollout im Detail

Vor dem ersten Gerätetausch steht die Bestandsaufnahme. Wir erfassen, welche Geräte ersetzt werden, welche Programme darauf laufen und welches Zubehör angeschlossen ist – vom Kartenlesegerät bis zum Unterschriftenpad. Ob Fachanwendungen mit dem neuen System zusammenarbeiten, klären wir in Abstimmung mit dem jeweiligen Softwareanbieter. Ein Testgerät mit der künftigen Einrichtung geht vorab an einige Mitarbeitende, damit Lücken auffallen, bevor alle umgestellt sind.

Danach folgt die Vorbereitung im Hintergrund. Die Geräte erhalten Betriebssystem, Updates, Programme und Sicherheitseinstellungen nach einem festgelegten Ablauf, der so dokumentiert ist, dass Dritte ihn nachvollziehen können. Das entspricht dem IT-Grundschutz des BSI für die Installation von Arbeitsplatzrechnern (Baustein SYS.2.1, Anforderung A15, Edition 2023). Lokale Dateien, Browser-Favoriten und Einstellungen übernehmen wir vom Altgerät oder verschieben sie vorab nach OneDrive, sofern Sie Microsoft 365 nutzen. So liegen am Tauschtag die gewohnten Arbeitsunterlagen bereit.

Die Umstellung selbst läuft in Etappen, abgestimmt auf Ihre Abläufe: abteilungsweise, nach Standort oder in ruhigen Zeiten. Vor Ort schließen wir die Geräte an, begleiten die erste Anmeldung und prüfen die wichtigsten Programme. Geräte für das Homeoffice versenden wir vorbereitet; die Erstanmeldung erklärt eine kurze Anleitung, und für Rückfragen ist unser Team telefonisch erreichbar. Die Altgeräte nehmen wir zurück und dokumentieren, welches Gerät gelöscht, weiterverwendet oder entsorgt wurde.

Kurz gesagt

Erst testen, dann in Etappen umstellen – und am Ende die Altgeräte geordnet zurücknehmen.

Typische Probleme

Was einen Rollout ins Stocken bringt

Fachanwendung nicht geprüft

Die Branchensoftware läuft auf dem neuen System nicht oder braucht eine neuere Version, die erst beim Anbieter bestellt werden muss.

Lokale Daten übersehen

Dateien auf dem Desktop, lokale Postfachdateien oder Vorlagen liegen nur auf dem alten Gerät und fallen erst auf, wenn es schon gelöscht ist.

Gespeicherte Zugänge verloren

Kennwörter für Portale von Lieferanten oder Behörden waren nur im alten Browser hinterlegt.

Alles an einem Stichtag

Werden alle Plätze am selben Tag getauscht, bündeln sich die Rückfragen, und Fehler treffen das ganze Team gleichzeitig.

Zubehör vergessen

Dockingstation, Kartenleser oder Spezialtastatur passen nicht zum neuen Modell oder brauchen eigene Treiber.

Lizenzen am Altgerät gebunden

Manche Programme müssen auf dem alten Rechner erst deaktiviert werden, bevor die Softwarelizenz auf dem neuen gilt.

Altgeräte ohne Plan

Ausgemusterte Rechner stapeln sich im Lager, ohne dass jemand ihre Datenträger gelöscht hat.

Leistungsumfang

Was zu unserem IT-Rollout gehört

  • Bestandsaufnahme

    Wir erfassen Geräte, Programme und Zubehör und prüfen die Verträglichkeit mit dem neuen System.

  • Rollout-Plan

    Reihenfolge, Termine und Ansprechpersonen je Abteilung oder Standort legen wir mit Ihnen fest.

  • Testgerät vorab

    Eine kleine Gruppe arbeitet zuerst mit der neuen Einrichtung und gibt Rückmeldung.

  • Vorkonfiguration

    Betriebssystem, Programme und Sicherheitseinstellungen richten wir per Abbild oder automatischer Einrichtung ein.

  • Datenübernahme

    Dateien, Favoriten und Einstellungen ziehen vom Altgerät auf das neue mit.

  • Installation vor Ort

    Wir schließen die Geräte am Arbeitsplatz an und begleiten die erste Anmeldung.

  • Versand ins Homeoffice

    Vorbereitete Geräte gehen direkt an Mitarbeitende, mit Anleitung für den ersten Start.

  • Betriebssystem-Umstellung

    Geeignete Geräte heben wir auf Windows 11, nicht geeignete planen wir für den Austausch ein.

  • Rücknahme und Löschung

    Altgeräte nehmen wir zurück; nach der Löschung samt Nachweis folgt die fachgerechte Entsorgung.

Einsatzszenarien

Drei Anlässe für einen IT-Rollout

  • Betriebssystem

    Umstieg auf Windows 11

    Ein Teil der Rechner erfüllt die Anforderungen, ein anderer nicht. Beides soll in einem Zug geklärt werden.

    • Prüfung der Hardware-Voraussetzungen je Gerät
    • Aktualisierung oder Austausch nach Kriterien
    • Übergangslösung für Geräte, die noch warten müssen
  • Erweiterung

    Neue Niederlassung

    Ein zweites Büro oder ein Lager geht in Betrieb und braucht von Anfang an dieselbe Ausstattung wie der Hauptsitz.

    • Einheitliche Einrichtung wie am bestehenden Standort
    • Lieferung und Aufbau zum Eröffnungstermin
    • Aufnahme aller Geräte in das Verzeichnis
  • Homeoffice

    Verteiltes Team

    Ein denkbarer Fall: Ein Planungsbüro beschäftigt mehrere Fachkräfte, die überwiegend von zu Hause arbeiten und nur selten ins Büro kommen.

    • Versand vorbereiteter Notebooks
    • Automatische Einrichtung beim ersten Start
    • Rückversand der Altgeräte mit anschließender Löschung

Ablauf

Wie ein Rollout bei uns abläuft

  1. 01

    Vorgespräch

    Wir klären Anlass, Zahl der Arbeitsplätze, gewünschten Zeitraum und Besonderheiten wie Homeoffice oder mehrere Standorte.

  2. 02

    Bestandsaufnahme und Testgerät

    Wir erfassen die vorhandene Ausstattung und richten ein erstes Gerät nach den künftigen Vorgaben ein.

  3. 03

    Plan und individuelles Angebot

    Sie erhalten einen Rollout-Plan mit Etappen sowie ein Angebot für Geräte, Einrichtung, Umstellung und Rücknahme.

  4. 04

    Umstellung in Etappen

    Wir tauschen die Geräte nach Plan, übernehmen die Daten und prüfen die Plätze nach der Umstellung.

  5. 05

    Abschluss

    Altgeräte werden zurückgenommen und gelöscht, das Verzeichnis ist aktualisiert, offene Punkte sind erledigt.

Ihre Vorteile

Was Ihnen ein geplanter Rollout bringt

  • Kurze Unterbrechung je Platz

    Weil die Geräte vorbereitet ankommen, beschränkt sich der Tausch am Arbeitsplatz auf Anschließen, Anmelden und Prüfen.

  • Einheitlicher Stand

    Alle neuen Geräte haben dieselbe Grundeinrichtung, was Support und spätere Updates vereinfacht.

  • Nachvollziehbar dokumentiert

    Welches Gerät wer erhalten hat und was mit dem Vorgänger geschah, steht in Ihrer IT-Dokumentation.

  • Altgeräte geregelt

    Ausgemusterte Rechner verlassen das Unternehmen erst nach der Löschung mit Nachweis.

Wie viele Arbeitsplätze sollen umgestellt werden?

Wir verschaffen uns einen Überblick über Ihre Geräte und Programme und schlagen einen Rollout-Plan mit Etappen vor. Das individuelle Angebot baut auf diesem Plan auf.

FAQ

Häufige Fragen zum IT-Rollout

Ihre Frage ist nicht dabei? Rufen Sie uns an: +49 2933 922822-0 oder schreiben Sie an info@pronet-systems.de.

Was sind Extended Security Updates für Windows 10, und lohnen sie sich?

Extended Security Updates sind ein kostenpflichtiges Jahresabonnement von Microsoft, das Geräten mit Windows 10 in der Version 22H2 nach dem Supportende weiter kritische und wichtige Sicherheitsupdates liefert. Organisationen können es höchstens drei Jahre nach dem 14. Oktober 2025 nutzen; neue Funktionen und allgemeinen technischen Support enthält es nicht (Stand: Oktober 2026). Sinnvoll ist es als Brücke für Geräte, die sich nicht sofort ersetzen lassen, etwa wegen einer Fachanwendung. Den Austausch ersetzt es nicht, deshalb planen wir ihn trotzdem ein.

Sollten wir vorhandene Rechner auf Windows 11 aktualisieren oder neue kaufen?

Das entscheidet sich an Hardware, Alter und Zustand des Geräts. Erfüllt ein Rechner die Anforderungen von Windows 11 und hat noch einige Jahre Nutzung vor sich, ist die Aktualisierung eine Option. Für ein direktes Upgrade setzt Microsoft mindestens Windows 10 in Version 2004 und das Sicherheitsupdate vom 14. September 2021 oder ein neueres voraus (Stand: Oktober 2026). Ist das Gerät ohnehin nahe am Garantieende oder spürbar langsam, spricht mehr für ein neues Gerät mit frischer Einrichtung.

Wie lange müssen Mitarbeitende beim Gerätetausch auf ihren Rechner verzichten?

Entscheidend ist, wie viele Daten lokal liegen und wie viel Zubehör angeschlossen ist. Weil wir die Geräte vorab einrichten und Daten soweit möglich vorher übertragen, bleibt am Platz vor allem das Anschließen, Anmelden und Prüfen. Eine feste Dauer sagen wir nicht zu, nennen Ihnen aber nach dem Test am ersten Gerät einen realistischen Rahmen für die Planung.

Können neue Notebooks direkt ins Homeoffice geschickt werden?

Ja, wir versenden vorbereitete Geräte direkt an Mitarbeitende. Nutzen Sie die Geräteverwaltung über Intune, melden sich Mitarbeitende beim ersten Start mit ihrem Firmenkonto an, und das Gerät holt sich Einstellungen und Programme weitgehend selbst. Ohne sie richten wir es vor dem Versand fertig ein. Wie das Altgerät zurückkommt, stimmen wir mit Ihnen ab, damit es anschließend gelöscht werden kann.

Müssen beim Rollout alle Programme neu installiert werden?

Ja, auf neuen Geräten werden die Programme frisch installiert, entweder nach einer festgelegten Standardauswahl oder über die zentrale Softwareverteilung. Dabei prüfen wir, ob eine Lizenz an das alte Gerät gebunden ist und dort zuerst freigegeben werden muss. Programme, die niemand mehr nutzt, lassen wir auf Wunsch weg; das kann Lizenzen einsparen.

Was geschieht mit den Daten auf den alten Rechnern?

Bevor ein Altgerät das Unternehmen verlässt oder intern weitergegeben wird, steht eine zertifizierte Datenlöschung mit Löschnachweis an; defekte Datenträger werden stattdessen vernichtet. Das BSI empfiehlt, bei der Außerbetriebnahme eines Arbeitsplatzrechners mit einer Checkliste zu arbeiten, die die Sicherung weiter benötigter Daten und das anschließende sichere Löschen umfasst (Baustein SYS.2.1, Anforderung A27). Einzelheiten zum Verfahren beschreibt unsere Seite zur Datenlöschung und Datenträgervernichtung.

Ihren nächsten Rollout gemeinsam vorbereiten

Für das Gespräch zählen der Anlass, die Menge der betroffenen Geräte und ob Mitarbeitende im Homeoffice dabei sind. Dann können wir im Gespräch direkt über Etappen und Zeitraum sprechen.

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Wie sollen wir uns melden?

Ihre Angaben nutzen wir nur, um Ihre Anfrage zu beantworten. Mehr dazu lesen Sie in unserer Datenschutzerklärung. Passwörter und Zugangsdaten gehören bitte nicht in dieses Formular.