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Hardware & Software

Hardware-Beschaffung: IT-Ausstattung passend auswählen

Hardware-Beschaffung beginnt bei uns mit der Frage, wofür ein Gerät gebraucht wird, und nicht mit einem Katalog. Wir legen mit Ihnen fest, welche PCs, Notebooks und Thin Clients zu welchen Arbeitsplätzen passen, bestellen nach Ihrer Freigabe und liefern die Geräte eingerichtet aus.

Überblick

Was ist Hardware-Beschaffung?

Hardware-Beschaffung umfasst den ganzen Weg vom Bedarf bis zum nutzbaren Gerät: Anforderungen klären, Modelle auswählen, die Bestellung freigeben, liefern lassen, Geräte erfassen und einrichten. Wer nur den Einkauf betrachtet, übersieht die Hälfte davon. Gerade in kleinen Unternehmen entscheidet die Vorbereitung, ob ein neuer Rechner am ersten Tag einsatzbereit ist oder erst nach Stunden der Nachbesserung.

PCs und Notebooks für Firmen unterscheiden sich von Geräten für den Privatgebrauch weniger im Aussehen als in den Details. Dazu zählen eine Windows-Edition mit Verwaltungsfunktionen für Unternehmen und Sicherheitsbausteine wie ein Trusted Platform Module. Wichtig sind außerdem Serviceoptionen der Hersteller wie ein Vor-Ort-Service und die Frage, wie lange ein Modell in gleicher Bauart lieferbar bleibt. Für zentrale Arbeitsplätze an einem Terminalserver kommen schlanke Thin Clients infrage; wann sie den klassischen Rechner sinnvoll ersetzen, zeigt der Vergleich Thin Client vs. PC.

Neben Arbeitsplatzgeräten beschaffen wir auch Server und Netzwerktechnik. Was bei der Auswahl eines Servers zählt, steht auf der Seite Server für kleine Unternehmen, die Planung von Switches und Access Points beschreibt die Netzwerktechnik für Unternehmen. Diese Seite konzentriert sich auf die Ausstattung der Arbeitsplätze.

Ob Sie die Geräte kaufen oder über eine feste Laufzeit nutzen, entscheiden Sie unabhängig von der Auswahl. Die Kriterien dafür stellt der Vergleich IT-Leasing vs. Kauf gegenüber. Die Beschaffung ist der erste Schritt im Bereich Hardware und Software für KMU, zu dem auch Lizenzen, Rollout und Ausmusterung gehören. Welche Ausstattung zu Ihnen passt, klären wir zuerst in der kostenlosen Erstberatung.

Unser Vorgehen

So wählen wir Ihre Geräte aus und bereiten sie vor

Grundlage ist ein Gerätestandard: wenige Ausstattungsklassen, die zu Ihren Tätigkeiten passen, etwa ein Büroarbeitsplatz, ein mobiles Gerät für den Außendienst und ein leistungsstärkeres Modell für Konstruktion oder Bildbearbeitung. Für jede Klasse legen wir gemeinsam mit Ihnen Prozessor, Arbeitsspeicher, Speicherplatz, Anschlüsse und Garantie fest.

Außerdem bestimmen Sie, wer neue Geräte anfordern darf und wer die Bestellung freigibt. So bleibt der Bestand einheitlich, auch wenn mehrere Abteilungen bestellen. Im IT-Grundschutz empfiehlt das BSI ebenfalls, vor dem Kauf von Arbeitsplatzrechnern eine Anforderungsliste aufzustellen und die angebotenen Modelle daran zu messen. Ein Kriterium dabei: Für die gesamte geplante Nutzungsdauer sollen Geräte- und Betriebssystemhersteller zeitnah Sicherheitsupdates bereitstellen (Baustein SYS.2.1, Anforderung A11, Edition 2023).

Nach der Freigabe bestellen wir und erfassen die Geräte mit Seriennummer, Kaufdatum und Garantieende in Ihrer IT-Dokumentation. Vor der Übergabe richten wir sie ein. Dazu gehören das aktuelle Betriebssystem, Updates, die vereinbarten Programme, die Verschlüsselung der Festplatte und, sofern Sie sie nutzen, die Anmeldung in der zentralen Geräteverwaltung per Mobile Device Management. Sollen viele Plätze auf einmal neu ausgestattet werden, planen wir das als eigenen IT-Rollout mit Zeitplan und Datenübernahme.

Zur Beschaffung gehört auch die Frage, was im Schadensfall passiert. Beim Kauf beraten wir Sie zu den Garantie- und Serviceoptionen, die Hersteller für ihre Geräte anbieten. Fällt ein PC oder Notebook später aus, reparieren wir es selbst oder tauschen defekte Bauteile; wie das abläuft, beschreibt unsere Seite zur Hardware-Reparatur für Unternehmen.

Kurz gesagt

Wenige Geräteklassen statt vieler Einzelmodelle – erfasst und eingerichtet, bevor sie an den Platz kommen.

Typische Probleme

Was beim Gerätekauf in kleinen Unternehmen schiefgeht

Privatgeräte im Büro

Ein Notebook aus dem Elektronikmarkt bringt unter Umständen die Home-Edition von Windows mit. Sie lässt sich zum Beispiel nicht in Microsoft Entra ID aufnehmen, die Grundlage der zentralen Verwaltung über die Cloud. Der Wechsel auf eine passende Edition kostet zusätzlich Zeit und Geld.

Jedes Gerät ein Einzelstück

Weil immer das gerade verfügbare Modell gekauft wurde, braucht jedes Gerät andere Treiber, Netzteile und Dockingstationen. Ersatzteile und Fehlersuche werden aufwendig.

Zu knapp bemessen

Die Mindestanforderungen eines Betriebssystems reichen für die Installation, aber nicht für den Arbeitsalltag mit Browser, Videokonferenz und Fachanwendung. Nach einigen Updates wird das Gerät spürbar langsam.

Kauf erst nach dem Ausfall

Das alte Gerät ist defekt, das neue muss sofort her. Dann wird gekauft, was lieferbar ist, und nicht, was passt.

Kein Wareneingang

Seriennummern und Kaufbelege werden nicht erfasst. Bei einem Defekt fehlen Kaufdatum und Beleg, und das Gerät taucht in keinem Verzeichnis auf.

Fachanwendung nicht bedacht

Konstruktions- oder Branchensoftware stellt eigene Anforderungen an Grafik, Speicher oder Betriebssystem, die beim Kauf niemand geprüft hat.

Garantie unbemerkt abgelaufen

Wann der Herstellerservice endet, weiß niemand. Eine Reparatur, die vor wenigen Wochen noch abgedeckt gewesen wäre, muss nun bezahlt werden.

Leistungsumfang

Was wir bei der Hardware-Beschaffung übernehmen

  • Bedarf je Arbeitsplatz

    Wir klären mit Ihnen, wer mobil arbeitet, wer mehrere Bildschirme braucht und welche Programme laufen müssen.

  • Gerätestandard

    Wenige festgelegte Ausstattungsklassen erleichtern Einrichtung, Ersatz und spätere Erneuerung.

  • Freigabeweg

    Gemeinsam legen wir fest, wer Geräte anfordert und wer Bestellungen freigibt.

  • Thin Clients

    Für zentrale Arbeitsplätze am Terminalserver empfehlen wir passende schlanke Endgeräte und binden sie an.

  • Server und Netzwerktechnik

    Server, Switches und Access Points beschaffen wir passend zur Planung Ihrer Server- und Netzwerkprojekte.

  • Wareneingang und Verzeichnis

    Neue Geräte erfassen wir mit Seriennummer, Kaufdatum und Garantieende.

  • Vorkonfiguration

    Betriebssystem, Updates, Programme und Verschlüsselung richten wir ein, bevor das Gerät übergeben wird.

  • Garantie- und Serviceoptionen

    Wir erklären die Optionen der Hersteller und welche davon zur geplanten Nutzungsdauer passt.

Einsatzszenarien

Unterschiedliche Arbeitsplätze, unterschiedliche Geräte

  • Kanzlei und Praxis

    Büro mit Fachanwendung

    Die Branchensoftware gibt Mindestanforderungen vor, und am Empfang hängen ein Kartenlesegerät und ein zweiter Bildschirm.

    • Gerätestandard nach den Vorgaben des Softwareanbieters
    • Prüfung der Anschlüsse für Zusatzgeräte
    • Einheitliche Modelle für Vertretungen am Platz
  • Außendienst

    Unterwegs beim Kunden

    Notebooks müssen leicht sein, lange durchhalten und auch ohne WLAN eine Verbindung herstellen können.

    • Geräte mit Mobilfunkmodul auf Wunsch
    • Verschlüsselung für den Fall eines Verlusts
    • Dockingstation für den Arbeitstag im Büro
  • Lager und Empfang

    Zentrale Arbeitsplätze

    Mehrere Personen teilen sich einen Platz, die Programme laufen auf dem Terminalserver.

    • Thin Clients mit geringem Pflegeaufwand
    • Schneller Austausch bei einem Defekt
    • Daten bleiben auf dem Server

Ablauf

Von der Bedarfsklärung bis zur Übergabe

  1. 01

    Bedarf klären

    Wir gehen mit Ihnen die Arbeitsplätze durch und nehmen auf, was vorhandene Geräte leisten und wo es hakt.

  2. 02

    Geräteklassen festlegen

    Aus den Anforderungen entstehen wenige Ausstattungsvarianten, die Sie freigeben.

  3. 03

    Individuelles Angebot

    Geräte, Garantieoptionen und Einrichtung stehen getrennt darin; auf Wunsch stellen wir Kauf und Leasing gegenüber.

  4. 04

    Bestellung und Vorbereitung

    Nach Ihrer Zusage bestellen wir, erfassen die Geräte und richten sie vor.

  5. 05

    Übergabe

    Die Geräte kommen einsatzbereit an den Arbeitsplatz, und das Verzeichnis ist auf dem neuen Stand.

Ihre Vorteile

Was ein einheitlicher Gerätebestand bringt

  • Herstellerunabhängige Auswahl

    Wir empfehlen Modelle nach Ihren Anforderungen und nennen Ihnen die Gründe. Die Entscheidung bleibt bei Ihnen.

  • Weniger Aufwand im Alltag

    Gleiche Modelle bedeuten gleiche Treiber, gleiche Netzteile und eine schnellere Fehlersuche.

  • Planbare Erneuerung

    Mit bekanntem Kaufdatum und Garantieende lässt sich der nächste Austausch frühzeitig einplanen.

  • Arbeitsbereit bei Übergabe

    Neue Kolleginnen und Kollegen starten mit einem eingerichteten Gerät statt mit einem Karton.

Welche Geräte brauchen Ihre Arbeitsplätze wirklich?

Wir nehmen Ihre Anforderungen auf und empfehlen Geräte, die Ihren Aufgaben und Ihrem Budget entsprechen – mit individuellem Angebot nach kostenloser Beratung.

FAQ

Häufige Fragen zur Hardware-Beschaffung

Ihre Frage ist nicht dabei? Rufen Sie uns an: +49 2933 922822-0 oder schreiben Sie an info@pronet-systems.de.

Woran erkennen wir, ob ein Notebook für den Einsatz im Unternehmen geeignet ist?

Prüfen Sie vor allem drei Punkte: die Windows-Edition, die Hardware-Voraussetzungen und den Service. Für die zentrale Verwaltung braucht es eine Business-Edition statt Windows Home. Das Gerät muss die Anforderungen von Windows 11 erfüllen; dazu gehören TPM 2.0 als Sicherheitschip und Secure Boot in der Firmware (Stand: Oktober 2026). Beim Service zählen die Dauer des Herstellerservice, die Verfügbarkeit von Ersatzteilen und passende Anschlüsse für Dockingstation und Bildschirme.

Müssen alle Arbeitsplätze die gleiche Hardware bekommen?

Nein, aber die Zahl der Varianten sollte klein bleiben. Wir empfehlen zwei bis drei Ausstattungsklassen, etwa für Büro, Außendienst und rechenintensive Aufgaben. So passt jedes Gerät zur Tätigkeit, und Ersatz, Zubehör und Einrichtung bleiben überschaubar.

Welche Garantie- und Serviceoptionen sind für Firmen-Notebooks sinnvoll?

Das hängt davon ab, wie lange Sie ein Gerät nutzen wollen und wie lange ein Arbeitsplatz ohne es auskommt. Ein Vor-Ort-Service erspart den Versand, eine Verlängerung lohnt sich vor allem bei längerer Nutzungsdauer. Klären Sie außerdem, was mit einem getauschten Datenträger geschieht: Laut BSI können auch defekte Datenträger noch lesbare Daten enthalten. Der Baustein CON.6 empfiehlt deshalb, solche Datenträger selbst zu vernichten oder mit dem Dienstleister vertraglich eine sichere Löschung oder Vernichtung zu vereinbaren (Anforderung A13, Edition 2023).

Können wir vorhandene Monitore, Dockingstationen und Headsets weiter nutzen?

In vielen Fällen ja, sofern die Anschlüsse zusammenpassen. Ältere Bildschirme ohne passenden Eingang oder Dockingstationen, die nur mit einer bestimmten Gerätegeneration arbeiten, passen dagegen unter Umständen nicht. Wir prüfen das vor der Bestellung, damit am Übergabetag kein Adapter fehlt.

Wie früh sollten wir neue Hardware bestellen?

Möglichst bevor ein Gerät ausfällt oder sein Supportende erreicht. Lieferzeiten hängen von Modell, Ausstattung und Marktlage ab; Standardkonfigurationen sind oft schneller verfügbar als individuell bestückte Geräte, die erst nach der Bestellung zusammengestellt werden. Den voraussichtlichen Liefertermin nennen wir Ihnen mit dem Angebot und planen die Einrichtung danach.

Welche Angaben braucht ProNet Systems für ein Angebot über neue Hardware?

Hilfreich sind die Zahl der Geräte, die Tätigkeiten der späteren Nutzerinnen und Nutzer und die Programme, die darauf laufen sollen. Dazu kommen vorhandenes Zubehör, ein gewünschter Termin und die Frage, ob Sie kaufen oder leasen möchten. Fehlt etwas, klären wir es im Gespräch.

Neue Geräte für Ihr Team anfragen

Wie viele Arbeitsplätze möchten Sie ausstatten, und für welche Aufgaben? Schreiben Sie uns kurz Ihre Eckdaten, dann besprechen wir mögliche Ausstattungsklassen und den passenden Zeitpunkt der Bestellung.

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Wie sollen wir uns melden?

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