Volle Festplatten
Ein Laufwerk füllt sich über Wochen, bis Datenbanken oder E-Mail-Dienste plötzlich stehen bleiben.
IT-Service & Betreuung
IT-Monitoring überwacht Ihre Server, Datensicherungen und wichtigen Dienste automatisch und meldet Auffälligkeiten an unsere Techniker. So sehen wir volle Festplatten, fehlgeschlagene Backups oder liegen gebliebene Updates früh und können handeln – im besten Fall, bevor Ihr Team etwas davon merkt.
Überblick
IT-Monitoring ist die laufende, automatische Überwachung von Servern, Netzwerkgeräten und Diensten anhand festgelegter Messwerte und Grenzwerte. Für Sie zählt vor allem zweierlei: was wir in Ihrem Unternehmen überwachen und was passiert, wenn ein Wert aus dem Rahmen fällt.
Auf den wichtigen Servern läuft ein kleines Überwachungsprogramm. Es meldet Temperatur, Lüfter, Festplatten, freien Speicherplatz, den Status des Virenschutzes und das Ergebnis der Datensicherung an unsere zentrale Überwachung. Liegt ein Wert außerhalb der Grenzen, entsteht eine Warnung für unsere Techniker. Überwachung und Verwaltung aus der Ferne greifen dabei ineinander; dafür steht der Begriff Remote Monitoring and Management (RMM).
Einmal pro Woche erhalten Sie einen Bericht per E-Mail über den Zustand Ihrer Systeme, zum Beispiel über den verfügbaren Speicherplatz. Er zeigt, was stabil läuft und wo sich Handlungsbedarf abzeichnet. So sind Sie informiert, ohne selbst in Protokolle schauen zu müssen.
Zum Monitoring gehört bei uns auch das Patch-Management: Updates für Betriebssysteme und verbreitete Programme anderer Hersteller spielen wir in vereinbarten Wartungsfenstern ein. Ausnahmen dokumentieren wir, und ein Bericht dient als Nachweis über den Update-Stand.
Wichtig ist die Abgrenzung: Das Monitoring überwacht Betriebszustände, es ist keine Angriffserkennung. Nach verdächtigen Vorgängen auf Rechnern und Servern sucht ein Endpoint-Schutz mit EDR, den wir auf der Seite zu Endpoint Security für Unternehmen beschreiben. Und eine als erfolgreich gemeldete Sicherung beweist noch nicht, dass sich die Daten zurückholen lassen. Das zeigen erst Wiederherstellungstests, die zu unserer Datensicherung für Unternehmen gehören.
Eingebettet ist das IT-Monitoring in unsere laufende IT-Betreuung für Unternehmen. Welche Ihrer Systeme überwacht werden sollten, klären wir gern im Rahmen einer kostenlosen Erstberatung.
Unser Vorgehen
Zuerst legen wir gemeinsam fest, welche Systeme überwacht werden. Im Mittelpunkt stehen Server und Datensicherung; je nach Umgebung kommen Firewall, Switches und die USV hinzu. Für jedes System bestimmen wir, welche Werte zählen und ab wann eine Warnung sinnvoll ist. Zu viele Meldungen schaden genauso wie zu wenige, weil echte Warnungen sonst untergehen.
Danach installieren wir die Überwachungsprogramme und binden die Netzwerkgeräte an. In den ersten Wochen justieren wir die Grenzwerte nach, bis die Meldungen zu Ihrem Betrieb passen. Ein Server, der nachts die Sicherung schreibt, zeigt andere Lastspitzen als einer, der tagsüber eine Fachanwendung bereitstellt.
Im laufenden Betrieb gehen die Warnungen an unsere Techniker. Sie beheben die Ursache per Fernwartung oder planen einen Einsatz vor Ort und halten den Vorgang im Ticketsystem fest. Für Updates vereinbaren wir Wartungsfenster außerhalb Ihrer Kernarbeitszeit, damit Neustarts niemanden bei der Arbeit stören.
Kurz gesagt
Eine Statusübersicht zeigt, an welchen Systemen Handlungsbedarf besteht.
Typische Probleme
Ein Laufwerk füllt sich über Wochen, bis Datenbanken oder E-Mail-Dienste plötzlich stehen bleiben.
Die Datensicherung schlägt seit Tagen fehl, aber niemand liest die Fehlermeldung. Bemerkt wird es erst, wenn Daten wiederhergestellt werden sollen.
Läuft ein Zertifikat ab, zeigen Programme Sicherheitswarnungen, oder Verbindungen brechen ab, etwa beim Fernzugriff.
Der Schutz ist installiert, aktualisiert sich aber nicht mehr – und niemand merkt es.
Sicherheitsupdates werden verschoben, weil ein Neustart nie passt. Bekannte Lücken bleiben dadurch offen.
Lüfter und Festplatten können Ausfälle durch steigende Temperaturen oder Lesefehler ankündigen. Wer diese Signale übersieht, wird vom Ausfall überrascht.
Das System wird zu bestimmten Zeiten langsam, doch ohne Messwerte lässt sich die Ursache kaum finden.
Einsatzszenarien
Viele Meldungen sind unspektakulär. Gerade deshalb lohnt es sich, sie zu sehen: Drei angenommene Fälle zeigen, was zwischen Warnung und Lösung passiert.
Kapazität
Der Dateiserver füllt sich schneller als geplant. Die Warnung kommt, lange bevor der Platz ausgeht.
Datensicherung
Nach einer Programmaktualisierung meldet die nächtliche Sicherung einen Fehler.
Fernzugriff
Das Zertifikat für den Fernzugriff der Mitarbeitenden im Homeoffice läuft in einigen Wochen aus.
Ablauf
Wir klären, welche Server, Dienste und Geräte für Ihren Betrieb unverzichtbar sind.
Wir erfassen Systeme, Datensicherung und die bisherige Art, Updates einzuspielen.
Festgehalten wird, was wir überwachen, wie Meldungen bearbeitet werden und welche Wartungsfenster gelten.
Wir installieren die Überwachung, legen Grenzwerte fest und passen sie in den ersten Wochen an.
Techniker prüfen die Meldungen, und Sie erhalten jede Woche Ihren Bericht.
Wir gehen mit Ihnen Server, Datensicherung und Netzwerk durch und empfehlen einen Überwachungsumfang mit sinnvollen Grenzwerten.
FAQ
Ihre Frage ist nicht dabei? Rufen Sie uns an: +49 2933 922822-0 oder schreiben Sie an info@pronet-systems.de.
Mindestens die Server, die Datensicherung und den freien Speicherplatz. Sinnvoll sind außerdem Firewall, Switches und die unterbrechungsfreie Stromversorgung, weil ein Ausfall dieser Geräte viele Arbeitsplätze gleichzeitig trifft. Welche Systeme bei Ihnen dazugehören, legen wir in der Bestandsaufnahme fest.
Nein, unser Monitoring ist auf technische Zustände ausgerichtet, etwa Speicherplatz, Temperatur, Dienste und Updates. Inhalte von Dateien oder E-Mails und das Verhalten einzelner Personen sind nicht sein Gegenstand; welche Messwerte erhoben werden, halten wir in der Dokumentation fest. Hat Ihr Unternehmen einen Betriebsrat, beziehen Sie ihn am besten frühzeitig ein. Das Betriebsverfassungsgesetz gibt ihm bei der Einführung technischer Einrichtungen zur Verhaltens- oder Leistungskontrolle ein Mitbestimmungsrecht (§ 87). Ob das im Einzelfall berührt ist, ist eine Rechtsfrage; dieser Hinweis ersetzt keine Rechtsberatung.
Der Bericht fasst den Zustand Ihrer überwachten Systeme zusammen, zum Beispiel den freien Speicherplatz und die Ergebnisse der Datensicherung. Auch Auffälligkeiten der Woche sind darin vermerkt. So haben Sie einen Überblick, ohne technische Protokolle lesen zu müssen.
Wir legen mit Ihnen Wartungsfenster fest, in denen Updates installiert und Systeme neu gestartet werden dürfen. Sicherheitsupdates für Betriebssysteme und verbreitete Programme spielen wir darin geplant ein. Gibt es Gründe, ein Update zurückzustellen – etwa weil der Hersteller einer Fachanwendung es noch nicht freigegeben hat –, dokumentieren wir die Ausnahme.
Ein Techniker prüft die Meldung und entscheidet, ob Handlungsbedarf besteht. Viele Ursachen beheben wir per Fernwartung, zum Beispiel einen hängenden Dienst oder eine fehlgeschlagene Sicherung. Ist ein Eingriff vor Ort nötig, etwa bei einem defekten Lüfter, vereinbaren wir einen Termin mit Ihnen.
Nein, in der Regel nicht. Die Überwachung läuft über kleine Programme auf den Servern und über die Schnittstellen der Netzwerkgeräte. Nur sehr alte Geräte liefern manchmal keine verwertbaren Messwerte; dann besprechen wir mit Ihnen, ob sich ein Austausch lohnt.
Welche Server und Anwendungen sind für Ihren Betrieb unverzichtbar? Nennen Sie uns die wichtigsten. Im Rückruf klären wir, was eine Überwachung bei Ihnen abdecken sollte und wie es bis zum individuellen Angebot weitergeht.