Auf einem Terminalserver melden sich mehrere Mitarbeitende gleichzeitig an. Jede Person arbeitet in einer eigenen Sitzung, alle Sitzungen laufen aber auf demselben Serverbetriebssystem und teilen sich Prozessor und Arbeitsspeicher. Bei einer Virtual Desktop Infrastructure (VDI) läuft dagegen für jeden Desktop ein eigenes Windows als virtuelle Maschine. Gemietet als Dienst aus der Cloud heißt das Modell Desktop as a Service.
Am Bildschirm sehen beide Varianten ähnlich aus: Ein Notebook, ein PC oder ein Thin Client zeigt die zentrale Arbeitsumgebung an, die Dateien bleiben auf der Plattform. Der Unterschied steckt im Unterbau. Weil sich die Endgeräte über Terminalserver-Techniken und -Protokolle mit dem virtuellen Desktop verbinden, behandelt das BSI im IT-Grundschutz einen virtuellen Client zugleich als Terminalserver (Baustein SYS.2.5).
Für Ihre Entscheidung zählen vor allem drei Fragen: Laufen Ihre Programme im Mehrbenutzerbetrieb? Wie unterschiedlich arbeiten Ihre Abteilungen? Und wie viel Rechenleistung wollen Sie je Arbeitsplatz vorhalten?
Beide Formen gehören zu unserem Angebot rund um den Cloud-Arbeitsplatz: Wir richten einen Terminalserver für Unternehmen ein und stellen virtuelle Desktops bereit. Ob die Plattform dafür im Haus oder in einem gemieteten Rechenzentrum stehen sollte, beleuchtet der Vergleich Cloud vs. eigener Server. Welche Bauform Ihre Programme nahelegen, prüfen wir mit Ihnen in der kostenlosen Beratung.