Zu einem Firmennetz gehört mehr als ein Internetrouter mit ein paar Kabeln. Im Technikschrank verteilen Switches die Daten an Arbeitsplätze, Server und Telefone, an der Decke versorgen Access Points Notebooks und Tablets per Funk. Dazu kommen Verbindungen zu weiteren Gebäuden oder Filialen und der Übergang ins Internet. Hakt es an einer dieser Stellen, spürt das der ganze Betrieb: Gespräche klingen abgehackt, Dateien laden zäh, der Terminalserver friert ein.
Das Rückgrat bildet das kabelgebundene LAN. Verwaltbare Switches teilen es in logische Bereiche, sogenannte VLANs – etwa für Server, Arbeitsplätze, Telefonie und Gäste. Eine solche Netzwerksegmentierung verlangt der IT-Grundschutz des BSI im Baustein NET.1.1 (Edition 2023): Clients und Server gehören dort in getrennte Netzsegmente, Gastzugänge in eigene. Welche Verbindungen zwischen den Bereichen erlaubt sind, legt die Firewall für Unternehmen fest; beides planen wir zusammen.
Auf dem LAN bauen die übrigen Leistungen dieses Bereichs auf. Ein WLAN für Unternehmen mit geplanter Ausleuchtung deckt Büro, Halle oder Verkaufsfläche ab. Richtfunk überbrückt die Strecke zum Nachbargebäude, wenn kein Kabel liegt. Mit der Standortvernetzung arbeiten Zentrale und Außenstellen wie in einem gemeinsamen Netz. Und für die Internetanbindung für Unternehmen vermitteln wir den passenden Anschluss; Router und Firewall dahinter konfigurieren wir selbst.
Nach der Installation beginnt der Betrieb. Firmware braucht Updates, neue Arbeitsplätze brauchen freie Ports, und irgendwann ist ein Switch voll belegt. Soweit die Geräte es unterstützen, verwalten wir sie zentral und beziehen sie in das IT-Monitoring für Unternehmen ein. Netzplan, Port-Belegung und Zugangsdaten gehören in die IT-Dokumentation, die wir laufend fortschreiben.
Ob Sie neue Räume ausstatten oder ein über Jahre gewachsenes Netz ordnen möchten: Der erste Schritt ist eine kostenlose Erstberatung, auf die bei Bedarf eine Bestandsaufnahme vor Ort folgt.