Ein lokales Backup landet auf einem Sicherungsspeicher im eigenen Gebäude, zum Beispiel auf einem NAS, einem eigenen Sicherungsserver oder auf wechselnden Festplatten. Beim Cloud-Backup schickt die Sicherungssoftware die Daten verschlüsselt über die Internetleitung in ein Rechenzentrum. Beide Kopien unterscheiden sich darin, gegen welche Schäden sie helfen und wie zügig sie Daten zurückliefern.
Angenommen, eine Mitarbeiterin überschreibt versehentlich eine Angebotskalkulation: Aus der lokalen Sicherung ist die Datei schnell wieder da. Zerstört dagegen ein Kabelbrand im Technikraum den Server und das NAS im Regal daneben, hilft nur noch eine Kopie an einem anderen Ort.
Das BSI fordert im IT-Grundschutz-Baustein CON.3 Datensicherungskonzept, Sicherungsmedien räumlich getrennt von den gesicherten Systemen aufzubewahren, möglichst in einem anderen Brandabschnitt (Anforderung CON.3.A12, Edition 2023, Stand: Oktober 2026). Ein Sicherungsspeicher gleich neben dem Server deckt diesen Punkt nicht ab.
Den Rahmen für die Kombination setzt die 3-2-1-Regel. Wie wir beide Speicherorte zu einem Konzept verbinden, steht auf unserer Seite zur Datensicherung für Unternehmen. Einzelheiten zur Kopie im Rechenzentrum finden Sie beim Cloud-Backup für Unternehmen, eine Checkliste im Ratgeber zur Backup-Strategie. Die Aufteilung Ihres Datenbestands auf beide Orte planen wir auf Wunsch nach einer kostenlosen Erstberatung mit Ihnen.