Gemeint ist hier der Server, auf dem Ihre Anmeldung, die gemeinsame Ablage oder die Datenbank der Branchensoftware läuft. Steht er im eigenen Gebäude, gehören Ihnen Gerät, Raum und Stromversorgung. Läuft er in der Cloud, mieten Sie eine virtuelle Maschine bei einem Rechenzentrumsbetreiber; fachlich heißt dieses Modell Infrastructure as a Service und ist eine Form des Cloud Computing.
Unverändert bleibt die Arbeit am System selbst. Nach der Definition des US-Standardinstituts NIST steuern Kunden bei IaaS Betriebssystem, Speicher und Anwendungen selbst, der Anbieter verwaltet die Infrastruktur darunter. Updates, Benutzerkonten und Datensicherung brauchen also auch in der Cloud eine zuständige Stelle. Mehr übernimmt der Betreiber nur bei einem verwalteten Server, und zwar genau die Aufgaben, die der Vertrag aufzählt.
Zwischen beiden Polen liegt die Hybrid Cloud: Einige Dienste ziehen ins Rechenzentrum, andere bleiben im Haus, und die Benutzerkonten gelten auf beiden Seiten. Viele Unternehmen nutzen zudem bereits Microsoft 365 für E-Mail und Dateien, sodass sich die Frage nur noch für die verbleibenden Serverdienste stellt.
Wir betreuen beide Wege im Rahmen unserer Server-Betreuung für KMU: Wir planen und betreiben einen Server in der Cloud oder empfehlen Ihnen passende Hardware für einen Server für kleine Unternehmen. Welche Dienste bei Ihnen wohin gehören, besprechen wir in der kostenlosen Beratung.