Ein Gerät, keine Ausweichmöglichkeit
Ein einzelner Server, ein Switch oder eine Internetleitung trägt den ganzen Betrieb. Fällt dieses eine Gerät aus, gibt es keinen zweiten Weg, und die Arbeit stockt.
IT-Service & Betreuung
Eine IT-Infrastrukturanalyse zeigt, was in Ihrer IT steckt, wie gut die Teile zusammenpassen und wo Risiken liegen. Wir nehmen Server, Arbeitsplätze, Netzwerk, Datensicherung, Lizenzen und Kommunikation auf und machen daraus einen priorisierten Maßnahmenplan mit Fahrplan für die nächsten Jahre.
Überblick
Eine IT-Infrastrukturanalyse ist eine strukturierte IT-Bestandsaufnahme mit Bewertung. Das Ergebnis geht über eine Geräteliste hinaus, wie sie ein IT-Asset-Management führt: Es enthält eine Einschätzung. Welche Systeme sind in gutem Zustand, welche nähern sich dem Ende ihrer Herstellerunterstützung, wo fehlt eine Ausweichmöglichkeit, und was sollte zuerst angegangen werden? Diese Antworten fassen wir in einem Bericht mit Maßnahmenplan und mehrjährigem Fahrplan zusammen.
Sinnvoll ist eine Analyse vor allem dann, wenn Entscheidungen anstehen und das Wissen über die vorhandene IT lückenhaft ist, etwa nach Jahren mit wechselnden Zuständigkeiten. Die Ergebnisse können anschließend in eine IT-Beratung einfließen, in der aus dem Maßnahmenplan ein abgestimmter IT-Fahrplan wird.
Die Analyse unterscheidet sich vom IT-Sicherheitscheck. Beim Sicherheitscheck stehen organisatorische und technische Schutzmaßnahmen im Mittelpunkt, etwa Updates, Zugänge und Richtlinien. Die IT-Infrastrukturanalyse betrachtet zusätzlich Alter, Kapazität, Ausfallsicherheit und Wirtschaftlichkeit Ihrer gesamten Umgebung. Aktive Schwachstellenscans führen wir dabei nicht durch. Solche Prüfungen gehören zum Angebot der Rootsektor IT-Security GmbH, unseres Partners für offensive IT-Sicherheit: Schwachstellenanalyse bei Rootsektor (externe Website).
Die Analyse ist ein eigenes Projekt nach individuellem Angebot und keine Fortsetzung der kostenlosen Erstberatung. Wie viel Arbeit darin steckt, hängt von Ihren Standorten, der Menge an Systemen und den gewählten Bereichen ab. Den Umfang bestimmen Sie über die Module, die zu Ihrer Fragestellung passen.
Nutzen Sie bereits unseren IT-Service für Unternehmen, übernehmen wir die Ergebnisse direkt in die Betreuung und in Ihre IT-Dokumentation.
Unser Vorgehen
Am Anfang der Erhebung stehen Gespräche. Die Geschäftsführung schildert uns ihre Ziele, einige Mitarbeitende berichten, wo es im Arbeitsalltag hakt. Danach besichtigen wir die zentrale Technik und eine Auswahl an Arbeitsplätzen und lesen Konfigurationen und Inventardaten aus. Vorhandene Unterlagen wie Netzpläne, Gerätelisten oder Verträge beziehen wir ein.
In der Bewertung stellen wir für jeden Bereich dieselben Fragen. Wie alt ist die Technik, und erhält sie noch Updates? Reicht die Kapazität, gibt es Ersatz bei einem Ausfall, und sind die grundlegenden Schutzmaßnahmen umgesetzt? Die Befunde ordnen wir nach Dringlichkeit und nach der Auswirkung auf Ihren Betrieb ein.
Zum Abschluss stellen wir Ihnen die Ergebnisse vor. Ziel ist ein Bericht, den die Geschäftsführung auch ohne Fachwissen nachvollziehen kann. Die Maßnahmen sind in kurzfristige, mittelfristige und langfristige Schritte gegliedert, sodass Sie Budget und Termine danach ausrichten können.
Kurz gesagt
Die Bereiche werden nach denselben Kriterien bewertet und nach Dringlichkeit eingeordnet.
Typische Probleme
Viele Befunde sind keine Katastrophen, sondern Dinge, die im Alltag nicht auffallen. Gerade deshalb lohnt der Blick von außen.
Ein einzelner Server, ein Switch oder eine Internetleitung trägt den ganzen Betrieb. Fällt dieses eine Gerät aus, gibt es keinen zweiten Weg, und die Arbeit stockt.
Server, Firewall oder Betriebssysteme erhalten keine Sicherheitsupdates mehr und laufen trotzdem weiter.
Das Backup meldet Erfolg, eine Wiederherstellung wurde aber nicht getestet. Eine Kopie außer Haus nach der 3-2-1-Regel fehlt.
Büro-PCs, Gäste und Maschinen hängen im selben Netzwerk. Ohne Netzwerksegmentierung kann sich eine Störung leichter ausbreiten.
Zugänge früherer Mitarbeitender oder Dienstleister sind noch aktiv, teilweise mit Administratorrechten.
Die Festplatten des Servers sind fast voll, und niemand hat das Wachstum der Daten für die nächsten Jahre eingeplant.
Der Server hängt an keiner USV, oder deren Akkus sind seit Jahren nicht getauscht.
Netzplan, Zugangsdaten und Verträge sind nur teilweise aufgeschrieben.
Einsatzszenarien
Eine IT-Analyse für Unternehmen beantwortet je nach Anlass andere Fragen. Diese drei Situationen zeigen die Unterschiede.
Neuer Überblick
Die neue Geschäftsführung will wissen, in welchem Zustand die IT ist und welche Investitionen in den nächsten Jahren anstehen.
Planung
Ein neuer Server, der Umstieg auf Cloud-Computing oder eine neue Telefonanlage steht an. Vorher soll klar sein, was bleibt und was ersetzt wird.
Zusammenführung
Nach einem Zusammenschluss arbeiten zwei Teams mit unterschiedlicher Technik und sollen künftig gemeinsame Systeme nutzen.
Ablauf
Zuerst besprechen wir kostenlos, was Sie wissen möchten und ob eine Analyse dafür der richtige Weg ist.
Gemeinsam legen wir Bereiche und Standorte fest. Auf dieser Grundlage kalkulieren wir die Analyse in einem individuellen Angebot.
Wir führen die Gespräche, sehen uns die Technik vor Ort an und werten Konfigurationen und Unterlagen aus.
Wir bewerten die Befunde und ordnen sie ein. Daraus entstehen Maßnahmenplan und Fahrplan.
Wir präsentieren Ihnen den Bericht und beantworten Ihre Fragen. Wie es danach weitergeht, entscheiden Sie.
Im kostenlosen Vorgespräch klären wir, welche Fragen eine IT-Infrastrukturanalyse für Sie beantworten soll und welche Module dafür nötig sind.
FAQ
Ihre Frage ist nicht dabei? Rufen Sie uns an: +49 2933 922822-0 oder schreiben Sie an info@pronet-systems.de.
Nein, normalerweise nicht: Konfigurationen und Inventardaten lesen wir im laufenden Betrieb aus. Ihr Beitrag besteht vor allem aus Zeit für die Gespräche, dem Zutritt zu Serverraum und Netzwerkschränken und einer Person, die Rückfragen zu Abläufen beantworten kann. Die Termine stimmen wir so ab, dass sie in Ihren Arbeitsalltag passen.
Wer den Bericht erhält, bestimmen Sie, zum Beispiel die Geschäftsführung und Ihre IT-Ansprechperson. Weil er Schwachstellen, Netzpläne und Zugänge beschreibt, sollten Sie ihn wie vertrauliche Geschäftsunterlagen behandeln. Für Runden ohne IT-Fachleute kann ein Auszug ohne Netzpläne und Zugangsdaten genügen.
Ja, Sie wählen die Module, die Sie brauchen. Wer zum Beispiel nur wissen möchte, ob die Datensicherung im Ernstfall trägt, beauftragt dieses Modul allein. Den Zusammenhang mit angrenzenden Bereichen weisen wir im Bericht aus, wenn er für das Ergebnis wichtig ist.
Nein, Analyse und Umsetzung sind getrennte Aufträge. Mit dem Maßnahmenplan entscheiden Sie selbst, wer welche Maßnahme übernimmt und in welchem Jahr. Weil die Maßnahmen mit Dringlichkeit und Begründung versehen sind, lassen sie sich auch an Dritte vergeben. Soll aus dem Plan ein abgestimmtes Vorhaben mit Kostenrahmen werden, ist die IT-Beratung der passende nächste Schritt.
Die Analyse ist eine Momentaufnahme, die mit den Änderungen an Ihrer IT nach und nach an Aussagekraft verliert. Damit der Überblick erhalten bleibt, empfehlen wir eine gepflegte IT-Dokumentation und eine erneute Analyse vor größeren Vorhaben. Einzelne Module lassen sich dabei auch gezielt wiederholen.
Ja, wenn Sie das Modul Telefonie und Kommunikation wählen. Wir prüfen dann Telefonanlage, Endgeräte und Anschlüsse und wie sie mit Netzwerk und Teams zusammenspielen. Ergibt sich Bedarf an einer neuen Leitung, vermitteln wir passende Anschlüsse und richten die Technik dahinter ein; mehr dazu auf der Seite zur Internetanbindung für Unternehmen.
Schreiben Sie uns, was den Anstoß für die Analyse gibt und welche Entscheidung danach ansteht. Mit diesen Angaben bereiten wir das Vorgespräch vor und schlagen Ihnen die Module vor, die zu Ihrer Frage passen.